Woche 3

Von Fromista bis Molinaseca

 

In Fromista befand sich die berühmte Kirche von San Martin mit hervorragenden Innendekorationen und an der oberen Außenseite mit einer erstaunlichen Reihe von 315 schön geschnitzten Balkenköpfen (corbels), von unterschiedlichen und bildlich einzigartig dargestellten Tieren, Menschen, Blumen oder häßlichen Figuren. Unsere Herberge war direkt neben dieser Kirche und ich sah mehrere Busse, die dort auf ihrer Luxus-Camino-Tour einen Besuch machten, sowie später die St.Saviours Camino Gruppe auch einen Halt machten. Johanna, die junge Nonne erschien hier ebenfalls später und so auch mein japanischer Freund. Von hier an befand ich mich auf der Hochebene, der Meseta und das riesige Gebiet der Weizenfelder begann. Der Weizen war zur Zeit nur 30 bis 40 cm hoch. Dieses unendlich große, sehr flache Gebiet mit fast gar keinen Bäumen, bot sehr wenig Schatten und ein starker Wind von Westen fegte für dir nächsten vier Tage bis ich Leon erreichte. Es war nicht gerade die schönste Landschaft, sehr grün natürlich, aber mam mußte diesen Teil genau so, wie die Berge und Täler vorher, überwinden. Mein nächstes Ziel am 1. Mai, war Carrion de los Condes. Hier fand ich ein sauberes ‚refugio' welches von der Schwester des Priesters, Margarita Mariscal in ernster und strenger Weise geleitet wurde. Es schien mir, daß an diesem wieder heißen, sonnigen Tag, dem 1.Mai Feiertag, fast alle Einwohner, von einer Blaskapelle geführt, mehrmals durch die Stadt marschierten. Also wieder ein Feiertag, eine SIESTA, für Alle. Als ich hier auf Marianne wartete, die weiter und weiter zurückblieb, traf ich einen anderen Jose, einen Spanier vom Ort, der etwas Deutsch sprach. Wir hatten eine nette Unterhaltung und dann zusammen mit Marianne anschließend in einer Bar. Plötzlich fand ich auch Irmgard und Herbert sowie Antoinette wieder und wir begrüßten uns wie lange verlorene Freunde. Viele meiner Pilgerfreunde von den früheren Tagen trafen sich wieder in dieser interessanten Stadt. Zum Erstenmal traf ich hier Walter, ein Diakon aus der Schweiz und Paul aus Lousiana, USA. Die wichtigste Kirche in diesem Ort, die im 12. Jahrhundert erbaute Santa Maria Del Camino die sich gleich neben der Herberge befand, war ganz bestimmt ein Besuch wert.

Am nächsten Tag lief ich mit Marianne auf einer langen und einsamen sehr flachen Strecke ohne jeglichen Dörfern für 18 km bis nach Calzadilla de la Cueza, wo wir alle froh waren, eine kleine, aber freundliche Bar zu finden. Fast alle Pilger hielten hier an, um Getränke oder Nahrung einzunehmen oder etwas zu ruhen. Ich nahm meine übliche Tasse Tee. Marianne hatte mehr und mehr Probleme mit Blasen an beiden Füßen. Sie bat mich um meinen bis jetzt unbenutzten Wanderstock, den ich ihr sofort verlieh. Leider haben wir uns danach nie wieder getroffen. Sie blieb viele Tage zurück. Ich ging nun weiter bis nach Terradillos de Tamplarios, weitere 9 Kilometer an diesem Tag. Dies war ein kleines Dorf mit einem ‚refugio' für nur 17 Pilger. Keine Kojebetten hier, aber extra Matratzen wurden im Speiseraum niedergelegt, wenn benötigt. Eine sehr freundliche Senora leitete alles hier, die auch einen kleinen Laden hatte, was für uns bequem war. Es war auch hier, daß ich mich weigerte, mit dem Schnarcher im Zimmer zu schlafen. Ein Gewitter schien sich zu nähern aber nur einige Tropfen Regen fielen, nachdem wir alle unser Wäsche von der Leine gerettet hatten. Mein japanischer Freund war mein Bettnachbar und außerdem waren hier noch Walter, Kathrin und Nirvaty (aus Indonesien, die aber in Deutschland wohnte). Die Wirtin bot uns eine gute Abendmahlzeit für 6 Euro an und Nirvaty und ich verbrachten beim Essen mit vier sehr jungen amerikanischen Studenten einen sehr fröhlichen Abend. Es gab viel Wein dazu und wir waren sehr lustig bis in den späten Abend. Es war also hier, am 2. Mai abends, daß ich den halben Weg in 16 Tagen hinterlegt hatte und daß ich außer Umwegen 385 km gelaufen bin. Ein guter Grund zum feiern und fröhlich sein.

Nirvaty hatte mich gebeten, mit ihr am nächsten Tag zu laufen. Sie hatte ihre Begleiterin verloren, die in Burgos wegen Krankheit zurückbleiben mußte. Wir sind um 6 Uhr morgens aufgestanden und waren schon vor sieben fast im Dunkeln unterwegs. Wir wollten beide verlorene Zeit aufholen, aber ich hatte mir Sorgen gemacht, falls Nirvaty zuviel sprechen würde, was die meisten Damen normalerweise tun. Wir liefen in einem strammen Schritt. Sie war ziemlich klein, aber mit ihren zwei Wanderstöcken, hielt sie leicht mit mir Schritt und war öfters einige Schritte voraus. So wurden meine Gebete beantwortet und wir sprachen nicht viel miteinander. An diesem Tag erschien Eve aus Kanada wieder auf unserem Weg. Wir liefen durch die Stadt von Sahagun, die es sich gelohnt hätte, näher zu betrachten, mit ihren alten Gebäuden und dem Triumphbogen Arco de San Benito, aber nach einem kurzen Tee und Kaffee Stop marschierten wir straff weiter bis nach Burgo Ranero, ein anderes kleines Dorf mitten in dieser einsamen Gegend. Es war ein sehr heißer Tag, aber mit beißendem und kühlem Gegenwind. Wir fanden hier eine ziemlich neue Herberge, direkt als Pilgerherberge erbaut mit guten Einrichtungen, aber Fahrradpilger wurden hier nicht aufgenommen. Ich wurde in den vorherigen Tagen von mehr und mehr Fahrradpilgern überholt. Sie konnten oft nicht dort pilgern (fahren), wo wir Fußpilger liefen und mußten auf Teerstraßen fahren. Wir fanden hier die letzten zwei Betten. Es war eine andere freundliche Herberge, gut organisiert von einem spanischen Ehepaar. Maria, die mir zuvor (Sambol) ihre Ersatzbrille geliehen hatte, war auch hier. Nirvaty und ich wollten an diesem Tag ganz bestimmt mehr verlorene Zeit nachholen, sodaß wir nach einem weiteren sehr frühen Anfang bis nach Leon, also eine 2 Tagesreise zurücklegen wollten. Das wären 32 km zu laufen. Glücklicherweise gab es immer noch kein Regen. Das erste Teil von EL Burgo Ranero bis Mansilla de las Mulas war die längste Strecke bis jetzt ohne Schatten oder Unterkunft, ohne Wasser oder Verpflegung zu kaufen. Es gab einfach nichts, doch ich war vorbereitet. Es waren fast 23 km. Wir hielten kurz in Mansilla de las Mulas und marschierten weiter in Richtung zu Leon.

Die herrliche Kathedrale In Leon.

Ich erinnere mich gut daran, als wir die Stadt Leon erreichten und den Fluß Torio überquerten und wieder den Entschluß fassen mußten, ob mit Bus oder zu Fuß durch diese große Stadt zu laufen nach so einem schweren Tag hinter uns. Aber der Pilgermut verließ uns nicht und so frugen wir uns durch diese Stadt. Wieder fehlten die gelben Pfeile wo sie am Wichtigsten waren. Es war ein langer Weg durch viele Straßen. Dazu kam noch, daß man zwei Herbergen wählen konnte. (Ja, wo werden die Meisten unserer Freunde sein?) Wir suchten die Klosterherberge, beide waren in der Stadtmitte. Endlich gegen 16 Uhr fanden wir die schlecht markierte Ruhestätte. Es war ein Frauenkloster, aber keine Nonnen zu sehen. Ein Mann leitete unsere Herberge, alles sauber und ordentlich. Hier fand ich Lothar und Werner wieder, sowie Flavia und Estefania, ein wirklich herrzliches Wiedersehen mit allen vier. Die berühmte Kathedrale war nicht allzuweit entfernt. So besuchte ich dieses herrliche Bauwerk mit den einzigartigen bunten Glasfenstern wo zuguterletzt noch eine wichtige Hochzeit vorbereitet wurde und ebenfalls eine andere wichtige Kirche, die Basilica de San Isidoro aus dem 12. Jahrhundert. Hier ging ich wieder zu einem ‚Pilgeressen' mit Nirvaty und bei dieser Gelegenheit erklärte sie mir, daß sie am nächsten Morgen aus Familiengründen auf irgend eine Art nach Hause (München) fahren muß. Nach so viel Mühe! Sie war sehr enttäuscht. Die Abendmesse im Kloster wurde von den Nonnen geleitet. Es war ein bewegendes Erlebnis und obwohl in Lateinisch oder Spanisch so war das Singen der Nonnen hervorragend. Ich ärgerte mich nur, daß ich meinen Rekorder nicht bei mir hatte. Hier traf ich Neli und Herkide, 2 junge Mädchen aus San Sebastian (Baskenland) das erstemal, die hier ihren Camino begannen.

Am nächsten Tag, Sonntag, den 5.Mai, verließ ich die Herberge etwas später, da der Wärter uns ein leichtes Frühstück anbot mit Brot und Honig und Kaffee gegen eine kleine Gabe. Mit Lothar und Werner nahmen wir dann Nirvaty durch die Stadt bis in die Nähe des Bahnhofes. Auf Wiedersehen (?) Nirvaty. Dann habe ich beiden Jungs bald wieder verloren, denn sie liefen etwas schneller, wie ich. So hatten wir uns öfters verloren und wieder getroffen. Beinahe hatte ich es vergessen zu erwähnen: Die Maria vom berühmten Duschzimmer in Burgos hatte mich irgendwie nach meiner Lebens- geschichte ausgefragt und als wir an einem Tag nicht fertig wurden, drängte sie mich an einem weiteren Tag die Geschichte zu vollenden. Ich glaube, das war zwischen Burgos und Sambol. Nach El Burgo Ranero habe ich dann Maria verloren. Ich lief dann weiter bis Villadangos del Paramo für die nächste Übernachtung. Es ar in einem ehemaligen Schulgebäude und hatte kleine Räume mit 3-stöckigen Kojen und alles war gut eingerichtet. Senora Rosaria Franco kontrollierte hier alles und sie war bereit unsere Wäsche bei ihr zu Hause zu waschen, was ich gerne annahm.Hier traf ich Graciela aus Argentinien zum erstenmal und befreundete mich mehr mit Jose aus Barcelona, den kleinen Mann mit dem Fahrrad, der hauptsächlich einen Videofilm über den Camino aufnahm. Ich bat ihn später um eine Kopie seines Filmes, welchen ich Mitte Oktober erhielt. Es ist ein sehr gut zusammen gestellter Film und ungefähr 50 Minuten lang. Mit Graciela und Jose fanden wir am Abend ein Restaurant für eine gute Mahlzeit und dort trafen wir die Schwestern Barbara und Pilar zum ersten Mal. Sie hatten spanish-deutsche Eltern und waren in beiden Sprachen fließend, was uns später oft zu Nutzen kam. In dieser Herberge traf ich auch einen interessanten Pilger namens Alfred aus dem deutschen Teil Belgiens (Eupen-Malmedy), der bis hier mit einem Freund von zu Hause, also 1500 km weiter als ich, gepilgert war und frohen Mutes weiter pilgern wollte. Später traf ich noch mehrere dieser Langstreckenpilger.

Die 204 Meter lange Brücke bei Hospital de Orbigo

Ich lief nun weiter bis Astorga, immer noch entlang vielen grünen Weizenfeldern und über diese berühmte, uralte Brücke mit 20 Bogen und 204 Meter lang, eine der ältesten Brücken in Spanien, in Hospital de Orbiga. Leichter Regen fiel, als ich in Astorga ankam. Ich fand ein gutes unteres Bett und Walter bezog die Koje über mir. Die Herberge war in der Stadtmitte und füllte sich schnell mit Pilgern. Ich ging mit Graciela, um die feine Kathedrale und das wertvolle Museum zu besuchen, was alles sehr beeindruckend war, aber wir konnten den daneben befindlichen Gaudy Palast nicht von Innen anschauen, da es Montags geschlossen war.

Die Kathedrale in Astorga
Der Gaudi Palast in Astorga

Das Innere und die Äußere der Kathedrale ist teils in hellrosa und teils in grauweiß zu sehen, eine merkwürdige Farben- Kombination. Von hier mußte ich wieder mehr Hügel oder Berge überqueren, einige waren ziemlich lang und steil. Dies waren meine größten Probleme und Sorgen. Aber die Strecke zwischen Astorga und Ponferrada ist gleichzeitig eine der interessantesten und schönsten entlang des ganzen EL CAMINO. So erreichte ich Rabanal del Camino am Dienstag, den 7.Mai, zu einem 'refugio' genannt "Gaucelmo". Es war von der Confraternity of St.James in London von 2 Damen, Gabi und Irmgard sehr ordentlich geleitet. Wir hatten sogar Heizung in den Schlafräumen und extra Decken, falls benötigt und dauernd heißes Wasser. Wir waren hier ziemlich hoch in den Bergen. Nebenan war die romanische Kirche von Santa Maria. Wieder wurden wir aufgefordert, dort an der Abendmesse um 19 Uhr teilzunehmnen. Das abwechselnde Singen von zwei Mönchen war eindrucksvoll und ich habe etwas davon auf dem Videofilm. Alles in allem ein sehr guter Aufenthalt hier. Am folgenden Morgen wurde ein einfaches Frühstück gegen eine kleine Spende angeboten und es bestand aus Tee oder Kaffee, Toast und Honig. Hier traf ich und saß ihnen gegenüber am Tisch die ersten englischen Pilger, zwei Schwestern aus Manchester.Ich traf leider NUR 2 oder 3 weitere englische Pilger auf dem ganzen Weg. Nach den Pfützen zu urteilen hatte es ziemlich stark über Nacht geregnet.

Mittwoch, 8. Mai. Ich laufe heute höher mit jedem Schritt. Ich muß langsamer und langsamer gehen und öfters Halten und Verschnaufen. Mein Rucksack wiegt immer noch 10-11 Kilogramm. Wenn nicht durch andere Pilger gestört, setze ich meine Überlegungen, Bußen und Beten fort. Das sind hier einmalige Gelegenheiten. Zur gleichen Zeit kann ich die herrliche, öfters wechselnde Landschaft bewundern, hin und wieder ein Photo machen oder auf meinem Walkman meine Lieblingsmusik anhören. Ich nehme einen Schluck Pfirsichsaft aus meiner Flasche oder trinke kühles Wasser aus den Springbrunnen, die man gelegentlich findet und nehme etwas Nahrung aus meinem Essbeutel zu mir. So lange ich keine Schmerzen zu ertragen hatte, war ich zufrieden. Aber um nicht übermütig zu werden, fand ich auf einmal ein Kreuz am Wegesrand kurz vor Foncebadon, es stand hier für einen Schweizer Pilger, der auf dem EL CAMINO im September 1988 verstarb. Mein Weg führte mich nun durch einige völlig verlassene Dörfer hoch oben in den Bergen. In einem davon, in Manjarin, traf ich dort Tomas, den Franzose, in seiner schlichten, primitiven, aber sehr freundlichen Herberge, die er dort zusammen gebastelt hat. (Seine Geschichte ist am Anfang erwähnt) Ich hielt hier für eine Tasse Kaffee, wärmte mich am offenen Feuer, unterhielt mich etwas mit Tomas während er meinen Pilgerpass stempelte, jedoch vergaß ich ihn zu fotografieren. Wilde Hunde sollten ja hier herumschwärmen. Ich hatte zur Vorsicht Hunde-Abwehrmittel gekauft und mitgeschleppt. Aber es waren keine zu sehen. Kurz danach erreichte ich den allerhöchsten Punkt des ganzen Weges bis Santiago. Die Stelle hieß Cruz de Hierro und sie war durch ein riesiges Kreuz gezeichnet. Hier war ich 1504 Meter hoch und der höchste Berg war 1517 Meter hoch.

Das war die höchste Stelle auf dem ganzen Weg, den 'El Camino'.

Dieses Kreuz ist von einem riesigen Haufen Steine umgeben und jeder Pilger ist aufgefordert einen weiteren Stein drauf zu werfen, am Besten rückwärts und über die Schulter, aber warum, das wurde nirgends beschrieben. Auch sollte der Stein aus der Heimat sein. Es stand eine kleine Gruft neben dem Kreuz, die aber leider verschlossen war. Diese Santiago Gruft wurde in dem Heiligen Jahr1982 erbaut. (Wenn der Sankt Jakobstag, der 25. Juli, auf einen Sonntag fällt, wird das ein Heiliges Jahr. 2004 wird das nächste sein.) In solchen Heiligen Jahren pilgern fünf bis zehn mal so viele als in normalen Jahren.

Man hatte mich gewarnt, daß es von hier aus nicht nur bergab bis Santiago ginge. Zuerst folgte ein sehr steiler Abstieg bis nach El Acebo, ein hübsches kleines, seit Jahrhunderten unverändertes Dorf. Ich hielt hier in einer Bar für meine Tasse Tee, traf mich wieder mal mit Lothar, Werner, und Walter, und nach weiterem bergab kraxeln über felsige Wege überquerte ich den Fluß Meruelo über eine sehr alte Brücke, die "Puente de Peregrinos" (einfach die Pilgerbrücke) genannt bis zu meiner nächsten Herberge in Molinaseca. Hier fand ich ein sehr angenehmes refugio mit einer noch angenehmehren Wirtin namens, Christina. Die Herbergen schienen täglich besser zu werden, je näher man nach Santiago kam. Viele meiner früheren Pilgerfreunde kehrten hier ein, so wie Flavia, Estefania, Neli, Herkide, Lothar und Werner. Ich ging am Abend mit Lothar und Werner zurück in die Stadt. Dort trafen wir einen Bus voller "Pilgern" aus USA, die den Camino in Luxus erledigten : mit Bus, in Hotels und kaum ein Fuß auf dem heiligen Boden. Wir hatten ein gutes Abendessen, aber Werner mußte sich unbedingt ein Europa Fußballspiel anschauen. Bis heute, am 23. Tag hatte ich immer noch keinen Regen während des Laufens.

Rückseite Haupt Woche 4